BMW i8 im Test: BMWs Elektro-Sportwagen lässt den M3 stehen

Seit 2009 erregt der BMW i8 Concept weltweit Aufsehen. Verständlich, denn das futuristische Design des Hybrid-Sportwagens mutet an wie das eines Traumautos aus dem Bereich der Science-Fiction. Das Modell ist jedoch Realität. Starker Elektromotor, ultraleichte Karosserie und traumhafte Innenausstattung. Auch in Sachen Leistungsfähigkeit setzt der BMW i8 hohe Maßstäbe. So ließ er in aktuellen Tests den M3 deutlich hinter sich.

High Tech – Die Grundlage des Erfolgs

Das neue Prestige-Modell des Konzerns verfügt über herausragende Alleinstellungsmerkmale. So besteht beispielsweise die Karosserie des edlen Sportlers aus hochmodernen Kohlenstofffasern. Dieser Verbundstoff kann erst seit kurzer Zeit im Automobilbereich eingesetzt werden, weil die Herstellung bisher einfach zu aufwendig war. Material aus Karbonfasern ist nicht nur leicht, sondern auch extrem stabil. Perfekt geeignet also, um als Gewand für den BMW i8 zu dienen.

Der Antrieb des sparsamen Sportlers erstaunt. Sparsam? Ja, Sie haben richtig gehört. Bisher zeichneten sich BMW-Boliden nicht gerade durch geringen Kraftstoffverbrauch aus. Das ändert das neue Modell in beeindruckender Weise. Vielleicht gelingt es dem Konzern so, sein ökologisches Image aufzupolieren. Im Grunde genommen handelt es sich beim BMW i8 um ein Hybrid-Fahrzeug mit zwei Antriebssystemen. Technikern zufolge war die Konzeption und Abstimmung recht kompliziert, doch es hat sich gelohnt.

M3 gegen i8 – Wer gewinnt?

Im direkten Vergleich können aktuelle Modelle wie der M3 dem dynamischen i8 nur schwer folgen. Von 0 auf 100 in nur 4,8 Sekunden, das kann sich sehen lassen. Beachtet man den geringen Verbrauch des neuen Prototyps, ist das sogar eine kleine Sensation.

An der Vorderachse des BMW i8 arbeitet ein hocheffizienter Elektromotor, der im Einzelbetrieb bis zu 35 Kilometer Reichweite ermöglicht. An der Hinterachse sitzt ein starker Verbrennungsmotor. Im Kombinationsbetrieb kommen die Antriebssysteme auf weit über 300 PS bei einem kombinierten Verbrauch von nicht einmal ganz 3 Litern auf hundert Kilometer. Dieser Effizienz hat der M3 nichts entgegenzusetzen.

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